SYSTEMISCH-IMAGINATIVE AUFSTELLUNGEN

Wir alle kennen es, wenn uns ein Problem immer wieder durch den Kopf geht. Wir drehen und wenden es, wissen, wer daran beteiligt ist, wer welche Rolle spielt. Dennoch stecken wir fest.
Auch gibt es viele Gründe, weshalb Menschen trotz unterschiedlichster Therapien keine positive Veränderungen hinsichtlich ihrer Problemlagen erfahren oder sich chronische Symptome hartnäckig halten, obwohl sie sich zahlreicher ärztlicher Behandlungen unterziehen.

Grund dafür, können generationsübergreifende Verstrickungen und hinderliche familiendynamische Zusammenhänge sein. Bei der Methodik der Aufstellungsarbeit werden diese inneren Bilder oder Verstrickungen in den Raum geholt und sichtbar gemacht. So kann das Problem deutlich überblickt und erkannt werden, ob im System etwas fehlt, wo etwas im Weg steht oder uns behindert und es kann konkret darauf Einfluss genommen werden.

Bei der Aufstellungsarbeit wird über Stellvertreter versucht aufzudecken, wodurch die Ordnung in Familien und anderen Systemen gestört oder irritiert wird, denn es hat sich herausgestellt, dass Unklarheit und Verwirrung in einem System die Ursachen sein können, für unterschiedlichste seelische und körperliche Leiden.

Aufstellungen dienen somit der Lösung von persönlichen oder beruflichen Problemen und unterstützen beim Verlauf von gesundheitlichen Anliegen. Es ist wichtig, Personen und Prozesse nicht isoliert zu betrachten, sondern immer eingebettet in das entsprechende System. Diese Interaktionen gilt es zu verstehen und sichtbar zu machen, um zu langfristigen Lösungen zu kommen.

Ziel der Aufstellungsarbeit ist es also, die Ordnung im System wiederherzustellen und zu neuen, positiven Lösungsbildern zu kommen. Weiter soll ein Zugang zur eigenen, positiven Kraft, den persönlichen Ressourcen und eigenen Selbstheilungskräften erlangt werden, um diese optimal zu nutzen.

 

Themenbereiche


- Partnerschaften (auch Paaraufstellungen gemeinsam mit dem Partner sind möglich)
- Gesundheit/Krankheit
- Auseinandersetzung zwischen Opfer und Täter (Missbrauch, Misshandlung, etc.)
- Familienangelegenheiten
- Entscheidungsfragen
- berufliche Belange
- Schulprobleme
- und Vieles mehr

 

 

SYSTEMISCH-KARMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT

Nicht alle Anliegen haben ihre Wurzel im Familiensystem, deswegen sind sie nicht immer durch herkömmliches Familienstellen lösbar. Die systemisch-karmische Aufstellungsarbeit, nach Erika Schäfer, ist eine Kombination aus Familienstellen und Reinkarnationstherapie. Mittels dieser Methode kommt es zu tiefen Erkenntnissen über Ursachen von seelischen oder körperlichen Beschwerden. Es kann herausgefunden werden, ob Probleme auf alte, in unseren Genen abgespeicherte Programme zurückzuführen sind.
Werden Rückführungen innerhalb einer Aufstellung angewandt, kann dadurch oftmals die Frage nach dem Sinn eines Problems oder einer Krankheit geklärt werden und die KlientIn kann erkennen, dass ihre/seine Seele eine bedeutende Rolle dabei einnimmt.