REINKARNATIONSTHERAPIE/REGRESSIONSTHERAPIE

In der Reinkarnationstherapie werden Traumata und hemmende Postulate, verinnerlichte Glaubenssätze oder Annahmen, bearbeitet. Diese stammen aus der Kindheit, Geburt, Schwangerschaft oder von anderen inneren Bildern, die sich nachhaltig auf das Leben auswirken.

Diese inneren Bilder, denen die KlientIn bei der Rückführung begegnet, können auch als abgespeicherte Erfahrungen aus anderen Leben angesehen werden, bzw. werden sie oft als solche erlebt. Allerdings geht es bei der Reinkarnationstherapie nicht um religiöse oder spirituelle Überzeugungen oder darum, ob wir schon einmal gelebt haben oder nicht. Diese Frage muss jeder Mensch für sich beantworten, sondern es geht darum, dass diese Bilder einen äußerst wirksamen Zugang zu unseren Selbstheilungskräften schaffen.

Durch das Erkennen und teilweise Wiedererleben der Ursache des Problems, können dessen Auswirkungen auf das gegenwärtige Leben besser verstanden und verarbeitet werden.

Bei der Reinkarnationstherapie geht es immer um einen therapeutischen Ansatz im Unterschied zu einer bloßen Rückführung, diese wird hierbei nur als Instrument verstanden.

Wie funktionieren Rückführungen

Rückführungen erfolgen mittels einer speziellen Fragetechnik und kommen gänzlich ohne Hypnose aus. So gelangen die Personen zu dem ursprünglichen, das Problem auslösende Ereignis, und können es dort bearbeiten, wo es entstanden ist.

Um sich dieser Behandlungsmethode zu unterziehen, werden keine Voraussetzungen benötigt, nur die Offenheit, sich diese inneren Bilder anzusehen.

Wodurch geschieht Heilung

Wenn sich Personen ihren Problemen dort stellen, wo sie erstmals entstanden sind, erfolgt die Heilung auch im Hier und Jetzt.

In geschütztem Rahmen, aus freier Entscheidung und mit dem Wissen, dass der Ursprung des Problems vielleicht zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort stattgefunden hat, können sie dieses jetzt erfolgreich verarbeiten. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass Personen besonders schwere Traumata leichter ansehen und bearbeiten können, wenn sie mehr Distanz zu ihnen haben, dies ist dann der Fall, wenn sie das Gefühl haben, dass der Ursprung in einem anderen Leben liegt.

Die KlientIn behält bei der Rückführung immer die Führung, wird dabei professionell begleitet und gelangt auf diese Weise zu neuen Sichtweisen und tief greifenden Erfahrungen.

Ablauf und Dauer einer Rückführung

Zum einen ist eine Rückführung oftmals in einen regelmäßigen, therapeutischen Prozess eingebettet und erfolgt im Zuge der Therapie.
Zum anderen können Personen gezielt mit einem bestimmten Anliegen kommen und dieses im Zuge einer einmaligen Sitzung bearbeiten.

Grundsätzlich erfolgt zuerst ein Anamnesegespräch, im Zuge dessen das Anliegen der Person genau herausgearbeitet, sowie überprüft wird, ob sie für eine Rückführung geeignet ist. *

Je nach Dauer des Anamnesegespräches kann anschließend sofort mit der Rückführung begonnen werden. Hierbei muss mit einem Zeitrahmen von ca. 2 Stunden gerechnet werden.

Grundsätzlich empfehle ich 2-3 Termine, die sich zusammensetzen wie folgt:

  • - Ein einstündiges Vorgespräch mit Anamnese
  • - Die Rückführung
  • - Bei Bedarf ein Nachgespräch, um die Rückführung nachzubearbeiten und eventuell auftauchende Fragen zu besprechen.

 

* Personen mit psychiatrischen Diagnosen wie z.B. Schizophrenie, schwere Depression, biopolare Störungen, Borderline Syndrom, etc. sowie Personen, die unter starker Medikation stehen, akut alkoholkrank oder drogenabhängig sind, eigenen sich nicht für Reinkarnationstherapie und sollten von einer Rückführung Abstand nehmen.